2005 startete der oberländer singer/songwriter "Trummer" parallell zu seiner damals noch englischen band ein neues trio mit dem namen  "Vincent Vegas Last Dance" (benannt nach der schönen tanzszene in "Pulp Fiction", einen abend bevor der arme böse bincent auf dem klo verschossen wird), mit dem er neue songs in sehr dekonstruktivistischer manier verjammte, freefolk nannten sie das.
nach zwei umjubelten konzerten verschwand trummer nach new york und brachte nicht nur den entscheid zurück zukünftig berndeutsch zu singen, sondern auch eine menge neuer englischer songs, die vorläufig ungesungen blieben. 2010 bekommen diese songs jetzt endlich ihre chance, das projekt ist wiederbelebt worden, und wie bereits damals ist es mehr als eine weitere band, die folkrock aus gitarrenliedern macht. ursprünglich war die Idee mit "Vincent Vegas Last Dance" einfach das letzte kapitel der englischen trummer-geschichte fertig zu schreiben. bereits nach wenigen proben war man sich aber einig, dass das zu schade wäre.

drei musiker aus verschiedenen ecken treffen sich hier: trummer an gesang und e-gitarre lässt seine prä-folk-wurzeln aus grunge und alternative und post-rock wieder einfliessen. der vielseitige bassist rob aeberhard (ua trummer, rob'n'steeph, fitzgerald&rimini) macht als soundtüftler auch theatermusik und ist sich durchaus gewöhnt, auch mal einen Song alleine zu tragen. und schlagzeuger christoph steiner setzt den rahmen, als einer der herausragenden exponenten der jungen CH-drummer-generation, der sich souverän im weiten feld von den komplexen arrangements des jazz-ensembles "hildegard lernt fliegen" über den experimental-noise von "das beet" bis zu den brachialen rockgrooves bei "nucleus torn" bewegt.

unter dem strich ist das dann einfach eine rockband, aber eben nicht eine einfache rockband.

WEBPAGE VON VINCENT VEGAS LAST DANCE

⇒ zurück zum programm